“Sie [amerikanische Manager] verleiten sie [Mitarbeiter] dazu, unhaltbare Pläne zu akzeptieren, und bringen sie dazu, alles und jeden zu opfern, um Termine einzuhalten, indem sie ihre berufliche Ehre herausfordern.”

Wenn du das nur deinen letzten Projeken kennst, und noch nicht in einem Buch gelesen hast, findest du in diesem Buch vermutlich noch mehr Parallelen.

“Wien wartet auf dich – Der Faktor Mensch im DV-Management” dt. Ausgabe von “Peopleware”, Tom deMarco u. Timothy Lister

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Kai, japanisch für “Veränderung” und Zen für “zum Guten” ergibt zusammen Kaizen. Darunter verstehen auch westliche Betriebswirtschafter eine Denkweise, die alles darauf ausrichtet, Abläufe, Tätigkeiten und Produkte zu verbessern. Nicht einmalig – sondern permanent. Nicht sofort – in kleinen Schritten.

Aufmerksam darauf macht der Artikel in der aktuellen Handelszeitung (Nr. 44, Artikel leider nicht online erhältlich) und beschreibt die erfolgreichen Beispiele von Swiss und vom Rheintaler KMU-Unternehmen Noventa. Auslöser des Umdenkens ist der steigende Wettbewerbsdruck. Er verlangt in Unternehmen vom Top-Management bis zur Basis ein verstärktes Mitdenken – häufig praktiziert in Form von hierarchisch durchmischten Workshops. Interessant die Abgrenzung zwischen Kaizen und Innovation (Quelle: s. Literatur unten): wo Innovation einen abrupten und dramatischen Einschnitt bedeutet, geht Kaizen den Weg der kleinen Schritte. Wenn Innovation nur durch Erfindungen und Errungenschaften stattfindet, funktioniert Kaizen durch Verbesserung mit konventionellem Know-how. Gefallen hat mir der Schlusssatz des Artikels:”Nachahmern empfiehlt er (Geschäftsleiter Noventa) vor allem den Durchhaltewillen zu trainieren. Der Erfolg in kleinen Schritten erfordert offenbar die Kondition eines Marathon-Läufers.”

Die 10 Grundregeln für die Kaizen-Praxis:
1. Überlege Wege für die Durchführung
2. Ausreden sind unnötig
3. Bessere Fehler sofort aus
4. Wiederhole “Warum?” 5 Mal
5. Sammle Ideen von vielen verschiedenen Personen
6. Benutze Dein Hirn, nicht die Geldbörse
7. Suche eine einfache Lösung, nicht DIE PERFEKTE
8. Vergiß starre Vorstellungen
9. Probleme sind Möglichkeiten
10. Es gibt kein Ende für Verbesserungen
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kaizen)

Der Literaturklassiker zum Thema:
Kaizen. Der Schlüssel zum Erfolg der Japaner im Wettbewerb.
Von Masaaki Imai

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Prinzipiell kann man alles programmieren. Die Art wie man eine Anforderung umsetzt, begrenzt diese unendliche Vielfalt.

Überlege also wo Flexibilität notwendig ist (jetzt), und welche ggf. später mit welchem Aufwand eingebaut werden kann.

Lasse dich also von dem Gedanken leiten, dass das Werk schon da ist, und du nur den Umriss aufzeigen musst. Beschränke also die Möglichkeiten durch die Codierung. D.h. entscheide bei dem Entwurf, welche Möglichkeiten damit (zunächst) verbaut werden. Der Rest sollte der Anforderung entsprechen.

Kann man daraus Rückschlüsse auf die Anforderungsdefinition ableiten?

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http://www.ics.uci.edu/~fielding/pubs/dissertation/top.htm

Used by the Rails framework.

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